Band 
Dritter Band.
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sitznahme von Dresden konnte man nicht zweifeln, obSachsen den Frieden wünsche, der ihm unbedingt noth-wendig war, sondern nur ob Friedrich noch die Bedingun-gen gewähren würde, die er bisher angeboten hatte. SeineUmgebung fürchtete wohl, er werde es nicht thun, nachdrei Wochen von so großem und ununterbrochenem Erfolge,im Besitz des gesammten feindlichen Landes; aber Fried-rich übertraf ihre Erwartungen. ^ Schon am 18 Decem-ber gab er dem Vermittler Nachricht, daß er bei seinemersten Worte stehen bleiben, sich mit der Annahme derConvention begnügen wolle. Es ist gewiß, daß er da-bei die Hoffnung hegte, den sächsischen Hof auf seine Seitezu ziehen, und wir mögen die Lobeserhebungen nicht wie-derholen, welche die Zeitgenossen seiner Mäßigung imSiege machten; ein merkwürdiges Motiv für den Fort-gang der moralischen Weltentwickelung liegt jedoch in derAbwesenheit jeder Art von Rachsucht und Vergeltung.^

Auch Östreich aber konnte jetzt nicht zögern, seineHand zum Frieden zu bieten.

1. Eichel: Es ist gewiß schwer so viel AvantageS in so kurzerZeit von ungefähr 3 Wochen zu haben, und solche mit Moderationzu tragen. Er hatte gefürchtet, sie würden dem König den Kopf um-drehen und ihn übermüthig machen, »noch zur Zeit aber geht es Gott-lob damit gut.»

2. Der Stadt Leipzig war eine starke Contribution auferlegt.Am 21 erklärt Podcwils: Lomme I'i,>te,>u»n 6u >-<>! man ruaiue

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