344
Auf einer andern Seite gericth es so eben in dengrößten Nachtheil. Die spanischen Truppen rückten imMailandischen vor, wo sie hie und da verletzte städtischeInteressen in Schutz nahmen, z. B. in Pavia, und dafürmit Jubel empfangen wurden. Am 16 Dezember zogder spanische General in die Hauptstadt der Lombardeiein; bald folgte ihm Don Philipp nach; die Bevölke-rung nahm einen Prinzen, in welchem sie den künfti-gen eigenen Fürsten sah, mit Freuden auf. Die Cou-riere mit den Nachrichten von Mailand und von Dres-den müssen einander in Wien beinahe begegnet sein. In-dem der Hof den König von Preußen erbittert und ener-gisch, aber fruchtlos bekämpfte, ließ er die alten italieni-schen Herrschaften verloren gehen.
Und dazu kam nun die bestimmte Erklärung vonEngland, daß sich weder Ostreich noch Sachsen im näch-sten Jahre auf die hauptsächlich zum Kriege gegen Frank-reich gewährten Subsidien Rechnung machen dürfte, wennsie nicht die Grundbedingung alles Erfolges gegen dieFranzosen, die Pacification mit Preußen, annehmenwürden.'
Der englischen Subsidien zu entbehren, war in die-sem Augenblick für Ostreich noch unmöglich.
Das dringendste Motiv von allen aber lag in dem
1. Verql. Pelham an Trevor: Vec. 11. l'Ke yueen of Hua-
tias lost tlie stleeuoa ot ilre peo^Ie o5
— tlist t»c»u5« (vk Xuslris) rreßleets rt»e Kellerst v!ew Ivr
stove ever^ liooert msn is tlierr 1riell6.