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Dritter Band.
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^ Verhältniß zu Sachsen selbst. Friedrich hatte immer vor-ausgesetzt, daß ein Angriff auf Sachsen das wahre Mit-, tel sein werde, ihm den Frieden zu verschaffen. Nurdurch die Vorstellungen seiner Minister, die Rücksicht aufdie Allianz Rußlands mit Sachsen, die Überzeugung, daßdie hannoversche Abkunft ganz von selbst dahin wirkenwerde, war er bewogen worden, davon abzustehen. Dieunerwartetste Gefahr hatte ihn endlich dazu vermocht, undSachsen befand sich in seiner Hand. Unter keiner Be-dingung durste man in Wien diesen Zustand dauern,oder Sachsen auch nur seinen besondern Frieden schlie-ßen lassen; es würde dann ganz in Abhängigkeit vonPreußen gerathen sein.

Alles dieses bewirkte endlich, daß Graf Harrach, dersich unter den östreichischen Ministern am wenigsten vondem vorherrschenden antipreußischen Eifer hatte ergreifenlassen, — überhaupt ein einfacher Mann, der das Land-leben dem städtischen Aufwand vorzog, mild und ruhig— mehr Gehör fand als bisher; er selbst ward mit derUnterhandlung beauftragt.

Sein Auftrag ging ursprünglich dahin, in den Han-noverschen Festsetzungen noch einige Modifikationen, von! Denen jedoch nicht erhellt, welcher Art sie gewesen sind, aus-^ zuwirken. Der König von Preußen erklärte hierauf, er-biete den Vertrag nochmals an, aber ganz so wie er sei,nicht einen Buchstaben wolle er davon nachlassen. Als

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