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Dritter Band.
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Graf Harrach in Dresden ankam, zeigte er sich bereit,die Grundlagen anzunehmen wie sie waren.

Bei der Ausarbeitung eines förmlichen Vertrages mitSachsen kamen noch einige Nebendinge in Betracht, z. B.die Abtretung von Fürftcnberg und Schiedlo, wo Sach-sen einen für Preußen sehr unbequemen Oderzoll erhob,gegen eine Entschädigung an Land und Leuten, über dieman sich denn doch nicht definitiv vereinigt hat, so we-nig wie über andere Gebietsausgleichungen, von denendie Rede war; die Hauptsache ist, daß die Bestimmungenvon Hannover von dem König von Polen einfach ange-nommen wurden. Die Königin, seine Gemahlin, sollteauf die Ansprüche Verzicht leisten, die sie als geborneöstreichische Prinzessin für sich oder ihre Erben jemalsauf die im Frieden von Breslau an Preußen abgetretenenGebiete erheben könnte; der König von Polen selbst ver-sprach Preußen im Besitz dieser Länder unter keinem Vor-wand irgend einer Art jemals zu stören. Die Feindse-ligkeiten sollten aufhören, die Contributionen, in derenBeitreibung man begriffen war, gegen die Verpflichtung,in kurzer Frist eine Million Thaler zu zahlen, sistirt, unddagegen die preußischen Truppen unverzüglich aus demLande geführt werden. Von Entschädigungen wegen dergegenseitig zugefügten Verluste sollte man nicht mehr spre-chen. Allen Anlaß zu künftigen Entzweiungen, die ausdem Verhältniß zwischen Sachsen und Preußen entsprin-