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Dritter Band.
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Friedrich der in Baicrn regierenden Dynastie, insbeson-dere dem Kaiser Carl VII leistete; sein Ursprung lag inder Frage, ob Preußen vereint mit Baicrn, oder aber-mals Östreich die vorwaltende Autorität in Deutschlandbesitzen solle; in dieser Beziehung waren die Erfolge desKrieges keineswegs zu Gunsten von Preußen.

Wohl konnte es als eine Wirkung desselben angese-hen werden, daß Baicrn nicht von Östreich eingezogenward; allein zunächst war das nicht einmal ein mittel-barer Vortheil für Preußen, da dieses Land, mehr als jeerschöpft, sich auf das engste an die östreichische Politikanschließen mußte. Die Krone selbst, welche Friedrichdem Großherzog von Toskana so lange und lebhaft strei-tig machte, war nun doch in den Besitz desselben über-gegangen, und man sah die Regierung des Reiches un-ter dem lothringischen Kaiser sofort wieder in die altenBahnen einlenken.

Franz l führte den Reichstag sogleich wieder nach Re-gensburg zurück; die Denkmünze, die darauf geschlagenward, scheint anzudeuten, als sei die öffentliche Sicher-heit mit der Wiederaufführt am Rathhause von Regens-burg verbunden. Der erste Antrag, der daselbst geschah,betraf die allgemeine Bewaffnung; der erste Beschluß,der mit Stimmenmehrheit beliebt ward, war ein Neichs-gutachten, nach welchem die Armatur unverzüglich drei-fach in Stand gesetzt werden sollte; die vier vorderen