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Aber diese Unternehmung war nicht glücklicher, alsso viele ähnliche in früherer oder späterer Zeit.
Die Genuesen hatten zwei Drittheile ihrer Contribu-tion abgetragen, jedoch in der Hoffnung, das dritte würdeihnen erlassen werden; daß dies nicht geschah, erregte eineallgemeine Erbitterung, die nach der Entfernung des gro-ßen Heeres bei geringem Anlaß zu einem Volksaufruhrführte, vor welchem die östreichische Besatzung weichenmußte.
Durch diese Bewegung in ihrem Rücken waren dieAstreicher genöthigt, die Provence zu verlassen, und nurvergebens suchten sie im nächsten Jahre sich an Genua zurächen; die Franzosen kamen der Stadt nicht allein mitguten Geschützmeistern zu Hülfe, sondern auch mit einemTruppenkorps, welches Sardinien bedrohte und beschäftigte.Hierauf mußte die Belagerung aufgehoben werden; inItalien war so wenig an eine Eroberung von Genuaund Neapel zu denken, wie in den Niederlanden an dieWiedereinnähme der verlorenen Barriere.
Man hielt großartige Anstrengungen für nöthig, umnur das zu behaupten, was man noch inne hatte; nichtallein deutsche Truppen, sondern auch 30000 Russen,die noch zum Anfang des Feldzuges im Jahre 1748 inden Niederlanden erscheinen sollten, wurden von den See-mächten in Sold genommen.
Schon zeigte sich aber, daß Holland nicht mehr fä-hig war, zu den Kosten beizusteuern; es sah sich wie