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verzüglich an die Burg angeschlagen, ein königliches Pa-tent an den öffentlichen Plätzen angeheftet. Noch an dem-selben Morgen geschah die Huldigung des Raths; bei denActen befindet sich der von den vier Bürgermeistern undacht Rathsherren unterzeichnete und besiegelte Revers.'
Diese Bereitwilligkeit ward der Stadt dadurch erwie-dert, daß ihre entfremdeten Herrschaften ihr sofort wie-der eingeräumt wurden.
Höchst unvollständig aber, und der Anwartschaft aufdas Fürstenthum mit Nichten entsprechend, wäre diese Be-sitzergreifung gewesen, wenn sich nur die bisher rcnitiren-den Stände dem König von Preußen angeschlossen hät-ten; vielleicht wäre dann alles noch einmal zweifelhaftgeworden.
In der That erhob die Tante des verstorbenen Für-sten, Fricderike Wilhelmine, in Verbindung mit ihrenSchwestern, denn Ostfriesland sei ein gemischtes Lehenund falle auch an die weibliche Descendenz, den Anspruch,die bisherige Regierung fortzusetzen. Zwei Mitgliederdes geheimen Rathes schloffen sich ihr an, und machteneinen Versuch, die bisherigen gehorsamen Stände dafürzu gewinnen; sie besetzten, denn immer hatte Dänemarkdieselbe Ansicht geäußert, die Schlösser von Aurich und
1. Die Minister an den König, auf die erste Nachricht von dergefährlichen Erkrankung des Fürsten: 00 s renouveUe les instincu'ons
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