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Dritter Band.
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Berum mit ein paar Commando's dänischer Truppen.Allein sie fanden weder in den eigenen Behörden, nochin den Ständen, noch vollends in der Stadt Aurich denBeifall, auf den sie rechneten. Jedermann war der bishe-rigen Entzweiung müde, und sehnte sich nach einem ein-trächtigen Landesregiment. Die Stadt Aurich nöthigtedie beiden Räthe, die Truppen von den Schlössern wie-der wegzuschaffen.' Am 1 Juni ward die preußischeBesitzergreifung auch in Aurich in aller Form vollzo-gen. Die fürstlichen Truppen gesellten sich der Com-pagnie Preußen zu, die daselbst einrückte, und tratenin königliche Dienste. Das ganze Land folgte diesem Bei-spiele nach.

Alles dies geschah während jenes Aufenthaltes des Kö-nigs Friedrich im Bade zu Pyrmont, dessen wir gedachten.Er hatte den Fall noch nicht so nahe gedacht, und nahmkeinen Theil an diesen Dingen, die den früheren Veran-staltungen gemäß von Berlin aus geleitet wurden. Nunaber, höchst erfreut über den glücklichen Anfang, griffauch er persönlich in dieselbe ein.

Der Justizminister Cocceji, der schon früher in denostfriesischen Angelegenheiten gearbeitet, war damals ebenin Quedlinburg beschäftigt, die Nachfolge der Schwesterdes Königs, Amalic, in dem Stifte festzusetzen; diesen

1. Homseld behauptet (29 Mai), daß er durch die Erinnerung,»daß der Gebrauch der dänischen Miliz zu vielen landesverderblichenWeiterungen Anlaß gegeben werde,» dazu beigetragen habe.