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fielen, die Sporteln von Regierung, Hofgericht, Lehnskanz-lei und Consistorium in eine gemeinschaftliche Casse flös-sen, aus der man die Subalternen besoldete. Wasin Stettin geschah, ward in Cöslin wiederholt. Dieneueingerichteten Collegien warfen sich dann mit unver-gleichlichem Eifer auf die Erledigung der alten und neuenProcesse. Den Advocaten war aufgegeben worden, überdie alten Processe einen kurzen Entwurf der Lage derSache und der vornehmsten Schwierigkeiten, an die sichihre Erledigung gestoßen habe, zu machen, und diePuncte zu bezeichnen, auf die es noch ankomme; baldnach der Ankunft des Ministers ward zur Abarbeitungderselben geschritten. Mit nicht geringer Freude mel-det Cocceji im Mai 1747, daß ein Grenzstrcit zwi-schen der Kammer und einigen Edelleuten, der schon Überzweihundert Jahre geschwebt, und über den 70 BändeActen geschrieben worden, jetzt besonders durch den Fleißvon Jarriges und Fürst zur Genugthuung der Parteien zuEnde gebracht sei. So arbeitete man das ganze Jahr.Cocceji berechnet im Januar 1748, daß im verflossenenJahre in Stettin 1600 alte, 684 neue, in Cöslin 800alte, 310 neue Processe rechtsgängig gewesen; alle al-ten, sagt er, seien abgethan, und von den neuen in Stet-tin nur noch 183, in Cöslin nur noch 169 übrig. Ew.Majestät sehen, ruft er aus, was von Justizcollegien, diemit lauter gelehrten und ehrlichen Leuten besetzt sind, ge-leistet werden kann.