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Dritter Band.
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gen, daß sie ehrliche und brave Bürgermeister haben, daßdie Kämmereien wohl verwaltet, das Einkommen der Städtezu ihrem Besten angewendet werde.

Bis ins Einzelnste war darauf Bedacht genommen,wie ein Jeder bei seinem Gewerbe bestehen und sein Aus-kommen finden möge.

Gern hätte er sie noch mehr erleichtert; das Herz bluteihm, sagt er einmal, wenn er an zwei Auflagen denke, dasServis in den Städten, die Cavalleriegelder aus dem plat-ten Lande; wollte Gott, daß er sie aufheben könnte, aberder Zustand der Cassen gestatte es ihm noch nicht.

Eine der Grundansichten, auf welcher sein Staat be-ruhte, war nun aber, daß die Trennung der Stände aus-recht erhalten würde, und er suchte nur dahin zu wir-ken, daß keiner den andern beeinträchtige.

Die Bauern, sagt er, sollen niemals Rittergüter kau-fen, die Edelleute niemals die Bauergüter einziehen; ausdem Grunde, weil jene nicht als Offiziere dienen können,die Edelleute aber, wenn sie Vorwerke aus den Bauergü-tern machen, die Zahl der Einwohner verringern.

Auch die Bürger sollen keine Güter der Edelleutekaufen; sie würden dadurch nur gehindert werden, ihrVermögen in Handel und Wandel anzulegen.'

Eben so wenig aber sollen die königlichen Kammern

1. Aus Schlesien finden sich Berichte, die um eine Erlaubnißhiefür nachsuchen, auf den Grund, daß vorher einige bürgerliche Gü-ter in Hände von Edelleuten übergegangen seien; so sorgfältig suchteman das Gleichgewicht zu erhalten.