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In Preußen vermißte er vor allem Industrie undGewerbe; das Land habe eigentlich nichts als einen Über-fluß an Getreide; die Krone besitze eine große AnzahlÄmter, aber da das Klima ungesund, das Land häufi-gen Überschwemmungen ausgesetzt sei, so müsse man im-mer den Beutel in der Hand haben.
In Eleve legte er besondern Werth auf die Wald-anpflanzungen, welche, da das Holz selten werde, sehrwohl zu Statten kommen würden'; in Schlesien auf dieLinnenindustrie, die das Peru der Könige von Preußensei, und so viel möglich aufrecht erhalten werden müsse;im Magdeburgischen auf Bergwerke und Salinen.
Für Pommern und die Churmark, welche die Ver-wüstungen des dreißigjährigen Krieges noch nicht ver-wunden hatten, schien ihm vor allem eine Vermehrungder Bevölkerung nothwendig.
In den dicksten Waldungen von Pommern sah manDörfer entsichere der einheimische Bauer erstaunte überdie muntern Landesgcnossen, denen aber doch ihre Feld-arbeit vortrefflich gerieth; im Jahre 1755 zählte man59 neue Ansiedelungen; in den Jahren 1748 bis 1755hat sich die Bevölkerung des platten Landes im preußi-schen Pommern um mehr als 50000, von 228549 auf280342 Seelen vermehrt.'
Was einst schon Friedrich Wilhelm, durch eine Reiher-te. Dähnert Pommersche Bibliothek IV, m, 83. StatistischeTabelle in Brüggemanns Beiträgen I, 387.