Band 
Dritter Band.
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nehmer mit Bauplätzen und Baumaterialien auszustatten;er suchte die geschicktesten Arbeiter heranzuziehen; auchkostbarere Werkzeuge schaffte er auf seine Kosten an, z. B.eine holländische Marmorrolle zur Glänzung der hier ge-fertigten Zeuche.

Wir wollen über diese Dinge nicht ausführlich berich-ten, zumal da das ganze System in seiner charakteristischenEigenthümlichkeit sich erst später entwickelte; erwähnen wiraber noch an einem Beispiel, wie sehr ins Einzelne dieFürsorge ging.

Unter Friedrichs Papieren haben sich Aufzeichnungengefunden, die er zu seiner eigenen Erinnerung einst auf ei-ner Reise nach Schlesien gemacht hat. In Schweidnitzund Neiße, bemerkt er, fehle es noch an Ziegeldächern, ermüsse daran denken, sie zu schaffen; in Schmicdeberg fühleman sich von der Kaufmannschaft gedrückt, die Sache ver-diene Überlegung; eine neue protestantische Kirche sei inPleß nöthig; an andern Stellen seien Kirchen und Schu-len zu weit entfernt, um von den Einwohnern besucht zuwerden. Er denkt daran, wie das schlechte Land hieund da zu verbessern, das Holz, dessen man sonst ein-mal entbehren werde, mehr zu schonen sei. Er merkt sichan, wo es in den Gärten an Gemüse oder an Obst-bäumen fehle. Stricgau bedürfe einer Manufaktur; erwisse nichts anderes, als etwa Vitriol daselbst bereitenzu lassen; aber besonders gebreche es in Oberschlesienan Industrie. In Gleiwitz lasse sich eine Fabrik von