Band 
Dritter Band.
Seite
419
JPEG-Download
 

419

werde. Damit dachte er 4 bis 5 Campagnen aushaltenzu können. Neben diesem großen Schatz hatte er sichnoch einen kleinen von 200000 Thaler angelegt, der be-sonders zur Mobilmachung der Armee dienen sollte.

Man braucht nicht zu erörtern, daß dies Thesaurirenvon finanziellen Gesichtspuncten aus zu verwerfen gewe-sen sein würde; nothwendig ward es in seiner Lage, woer jeden Augenblick Feindseligkeiten zu erwarten hatte.

Wir enthalten uns hier in die Verwickelungen derPolitik einzugehen, die endlich zu einer neuen großenKrisis der europäischen Dinge zusammenwirkten.

Aber werfen wir nur einen Blick auf den Osten undNorden, wo die Combination, die einst bei der polni-schen Thronvacanz im Gegensatz gegen Friedrich Wil-helm I entstanden war, sich wieder erneuerte, die dreiMächte Östreich, Sachsen und Rußland auf das engstezusammenhielten, so zeigt sich, welche Gefahren darausfür Preußen hervorgingen. Friedrich hegte zwar dieÜberzeugung, daß die feindselige Haltung von Rußlandnicht auf wirklichen Interessen beruhe, sondern zufälligerNatur sei, daß selbst Kaiserin Elisabeth keinen Theildaran habe, sondern nur ihr Minister, aber dieser warnun einmal allmächtig und für Maria Theresia gewon-nen. r Einen Angriff auf Schlesien erwartete Friedrich

1. Testament potl'ri'^ue. la Hussre ne dort re comptep

parrrn nos verttaliles ennemis; eile n'a rien 3 avec 1» l^ usse;

c'est uo ennem! accülerUel. nnnistre corronipu par 1'^n§ke-

terre et 1'^ulriclie a eu dien 6e 1a peine a Uouver un prelexte

27*