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damals nicht, aber er fürchtete eine Besetzung des pol-nischen Thrones, vielleicht mit einem östreichischen Prin-zen, die ihn nöthige zu den Waffen zu greifen.
Sah er sich nach Hülfe um, so konnte er sie wederim Norden finden, wo Schweden in sich selbst beschäftigtund Dänemark mit aller seiner Kraft auf die Erwerbungvon Holstein gerichtet war, noch auch bei den Seemäch-ten, die sich an den Anblick der preußischen Flagge inder Nordsee nicht gewöhnen mochten, noch endlich imReiche.
Wie sehr sich die Mehrzahl der deutschen Stände zuÖstreich hinneigte, erkannte man bei den mancherlei Schwie-rigkeiten, welche die Garantie Schlesiens durch das Reichfand. Das englische Geld übte auf eine große Zahl ei-nen unwiderstehlichen Einfluß.
Wandte er aber seine Augen nach Frankreich, sobestand zwar der im Jahre 1741 geschlossene Defensiv-tractat, und im Allgemeinen waltete Freundschaft ob; al-lein die früheren Ereignisse hatten doch einen großen Ge-gensatz, namentlich in Bezug auf die deutschen Angele-genheiten, zu Tage gebracht. Nicht wahr, sagte Friedricheinem seiner Gesandten, mein Vortheil verlangt, daß ichmich mit Frankreich verbinde. Ja wohl, antwortete dieser,und führte eine Menge Gründe an, weshalb man zuFrankreich Vertrauen haben müsse. Schon gut, fiel Fried-rich ein, aber nur auf den Lippen muß das Vertrauen uns
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