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Vor allen Dingen erklärt er für nothwendig, bei derersten Einstellung der Mannschaften eine strenge Aufsichtzu führen. Nur durch die Vernachlässigung derselben seiHolland, welches einst für Preußen zum Muster gedient,aber später sein Kriegswesen in die Hände einiger ver-waltenden Kaufleute habe gerathen lassen, so tief her-abgekommen.
Der Fürst Connetable muß sich, nach seiner Ansicht,* die eingestellten Recruten selber vorführen lassen und ih-ren Zustand untersuchen, damit der Abgang jedes Maldurch gleich starke und große Leute ersetzt werde. Dervornehmste Beweggrund für die Beibehaltung des Maa-ßes war, daß die hochgewachsensten Menschen in der Re-gel auch die stärksten seien; doch waltete dabei zugleichdie Rücksicht ob, daß diese Bedingung zur Schonung derCantons beitrage, welche auch übrigens immer aufs neuezur Pflicht gemacht wird.
Die Vorschriften hierüber konnten kaum strenger sein.Den Regimentern, sagt er, seien nur darum Cantons an-gewiesen, um den gewöhnlichen Abgang, und nicht dieseneinmal vollständig, aus ihnen zu ersetzen, hauptsächlich umsich in Nothfällen, wie bei der Eröffnung eines Feldzu-ges, geschwind vollzählig zu machen; aber unerträglich seies, daß man die Enrollirtcn gleichsam als Leibeigene be-trachte, oder denen, die nicht wirklich eingestellt seien, we-gen irgend eines Grundes Geld abfordere; man sieht,welche Mißbräuche noch obwalteten; als eine der Pflich-