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leben berechnet. Der Frieden soll auch in dieser Bezie-hung auf den Krieg vorbereiten, zur Mäßigkeit gewöh-nen. Spielen und Trinken darf man schlechterdingsnicht einreihen lassen; ein gutes Regiment muß sich soordentlich aufführen, wie ein Mönchskloster.
Der Fürst Connetable muß sein Regiment selbst zu crer-ciren verstehen, um den kleinen Dienst vollkommen inne zuhaben, und es zu bemerken, wo dagegen gefehlt wird. DieGleichförmigkeit in allen Äußerlichkeiten hat viel Einflußauf den mechanischen Theil der Taktik; darin eingeübt,leisten die Truppen auch im Felde unbedingte Folge.
Der französische Gesandte bemerkt, daß die Übungender Reiterei Anfangs nicht ohne ein Gefühl von Demü-thigung, mit einer gewissen Verdrossenheit vollzogen wor-den seien; man habe nur den Stock gefürchtet; jetzt aberhabe ein jeder ihren Nutzen eingesehen, und unterwerfesich ihnen mit einer von Erwägung getragenen Resig-nation. Er bewundert besonders, wie die Escadron imvollen Lauf aus das erste Signal Halt macht, und einetreffliche Ordnung behauptet, oder wie, wenn die erste Li-nie ihren Galopp fortsetzt, die zweite inne hält und imTrabe nachfolgt.
Mit einer gleichen kriegsmännischen Befriedigungwohnte Valori auch den Übungen des Fußvolkes bei.
Es erregt Verwunderung, schreibt er nach einer Revueim Mai 1747, Truppen, die so viel gelitten haben, schonwieder in einem so prächtigen Zustand zu erblicken. Die