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Dritter Band.
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sein Anlauf fast nicht widerstehen; selten kommt es zudem Gebrauch der blanken Waffe. Die Infanterie mußden Feind von dem Schlachtfeld so zu sagen Hinunter-treiben; die Cavallerie krönt das Werk durch die Anzahlder Gefangenen die sie einbringt.

Zu diesem Zweck, dem Siege in der Feldfchlacht, wa-ren nun alle Übungen eingerichtet.

Die Truppen lernen sich auf das rascheste und man-nigfaltigste formiren, in Linien oder in Colonnen, baldvon dem einen, bald von dem andern Flügel her; aufdas geringste Wort muß das geschehen; die beiden Hin-teren Linien müssen darin so vollkommen werden wie dievordersten. Die Manoeuver größerer Truppencorps sindvon Friedrich eingeführt, wie er sagt, um die Offiziereim großen Dienst zu üben. *

Aber auch auf alle andere im Kriege mögliche Fällewaren diese Übungen berechnet. Durch Gehölze marschi-ren, ohne die Ordnung zu unterbrechen, plötzliche Wen-dungen machen, um dem Feinde in die Flanke zu fallen,Rückzüge vollziehen, ohne in Verwirrung zu gerathen,bei den Fouragirungen von Husaren angegriffen, sich ge-gen sie zur Wehre setzen, das hauptsächlich machte sie aus.

Friedrich beschicd sich immer, daß er die Kriegskunstnicht allgemein nach ihrem Ideal ausbilden könne, sondern

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