Band 
Dritter Band.
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Um das Jahr 1750 bestand das Fußvolk aus 48 Feld-regimentern, 13 Garnisonregimentern, zusammen 122 Ba-taillonen, jedes zu 880 Köpfen: die Cavallerie aus 8 Re-gimentern Husaren, jedes zu 1200 M., und 130 Esca-drons Cürassiere und Dragoner, jede zu 158 M. Die Ar-mee zählte 133000 bis 136000 Mann. Im Verhältnißzu dem Lande war sie doch noch immer stärker als zurZeit Friedrich Wilhelms!, und bei jeder Steigerung derEinkünfte dachte auch Friedrich II zunächst immer daran,ob er nicht ein paar neue Regimenter errichten könne.

Die von allen Seiten bedrohte Selbständigkeit ließsich nur durch diese eiserne Wehr vertheidigen.

Von dem Bestreben sein eigener Herr zu sein, die unterEinem Scepter vereinigten Gebiete, Norddeutschland über-haupt nicht zu einem Tummelplatz fremder Interessenwerden zu lassen, ging alles aus; dadurch ward die Ar-mee, und durch diese die finanzielle Organisation noth-wendig; — alles bedingte, unterstützte und erhielt sichgegenseitig; eins war ohne das andere nicht zu denken.

Kirche, Wissenschaften.

Die obersten Prinzipien, die in den Conflicten dergeistigen und materiellen Kräfte die Oberhand behaltenhaben, bestimmen das Leben in jeder seiner Gestalten.

Wenn Friedrich durch den Gang seiner eigenen Bil-dung und den Geist des Jahrhunderts dahin geführt