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Denkschriften der Gesellschaft nur französisch herauszuge-ben, war gleich nach der Erneuerung gefaßt worden, dennimmer allgemeiner werde diese Sprache, und das latei-nische Land verliere dagegen täglich an Umfang; und esscheint sogar, als sei Maupertuis nicht ganz zufrieden damitgewesen; wenn man die Denkschriften ansieht, so überzeugtman sich bald, daß der eigentlich französische Geist wenigAntheil daran hatte. In der physikalischen Abtheilungführten neben Pott und Eller besonders Marggraf undGleditsch das Wort; die mathematische erfüllte Euler mitzahlreichen und gelungenen Abhandlungen; — in derphilosophischen arbeiten besonders Mitglieder der altenColonie, denen sich später einige Schweizer, wie Sulzerund Merian, zugesellen, in der philologischen, die nochwenig bedeutet, einige einheimische Schulmänner und Theo-logen. Wenn der unnatürliche Zustand, daß die Ab-handlungen einer deutschen Gelehrtengesellschaft erst inSFranzösische übersetzt werden mußten, um gedruckt zuwerden, einen Vortheil hatte, so lag derselbe darin, daßArbeiten, wie Marggrafs, dessen genaue und wieder-holte Erperimente zu bedeutenden Entdeckungen führten,auf diesem Wege eher zu einer allgemeinen Anerkennunggelangten. Auch hätte ohne dies der König schwerlichden Antheil genommen, den er nahm.
In der Classe für Philosophie und schöne Wissen-schaften erschien der König selbst ein paar Jahre hindurchals der fleißigste und wirksamste Mitarbeiter.