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Gesellschaft von Sanssouci.
Werfen wir überhaupt noch einen Blick auf die Bezie-hungen Friedrichs zu Literatur und Kunst in dieser Zeit.
Einst, in der Jugend, mochte er es für seine künf-tige Aufgabe gehalten haben, die militärische Umgebungseines Vaters mit einer künstlerisch literarischen zu vertau-schen; nachdem er den Thron bestiegen hatte, blieb we-nigstens seine Absicht, beides zu verbinden.
Gleich in den ersten Tagen der Regierung ward derGedanke gefaßt, neben einem akademischen Gebäude, miteiner tauglichen Sternwarte, auch ein Haus für diegroße Oper zu gründen. Friedrich hat den leitenden Ge-danken angegeben Knobelsdorf, der die berühmtestenBauwerke, die der König nur aus den Abbildungenkannte, gesehen und studirt, und sich einen angebornenSinn für das Einfache und Große durch die Man-nigfaltigkeit der Anschauungen nicht hatte stören lassen,erwarb sich das Verdienst, dieses Gebäude aufzurichten,dessen stolze und reine Umrisse mit Recht über eineverderbliche Fcuersbrunst hinaus gerettet worden sind.Über Einzelnhciten der Ausschmückung ist Knobelsdorf mitAlgarvtti zu Rathe gegangenam 7 Dez. 1742 warddas Haus mit einer Oper von Graun eröffnet.
1. Dedikation der Pläne, abgedruckt in Schneiders Geschichteder Oper.
2. Vgl. einen Brief Algarottis Opp. VUe II, 273. Daß un-ter den Römischen Theaterdichtern Varius erscheint, ist ein Gedanke