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Dritter Band.
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Es mag wohl sein, daß die ersten Aufführungen,trotz des offiziellen Lobes das ihnen zu Theil wurde, vielzu wünschen übrig ließen; der sächsische Resident Sicp-mann, der hauptsächlich über diese Gegenstände berichtet,tadelt die Dekorationen und den Gesang, und findet al-les tief unter dem was man in Dresden habe. Auchder König war nicht gerade sehr zufrieden; seinen Wün-schen entsprach die Oper erst, seitdem Salimbcni (imJahr 1746) und die Astrua anlangten. Dem erstenschreibt Friedrich Geschmack und Anmuth zu; die Stimmeder Sängerin findet er in Mannichfaltigkeit, Agilität undAnmuth unvergleichlich, und dabei spiele sie wie einefranzösische Actrice'; unter den Tänzerinnen glänzte nocheine Zeitlang die Barbarina, eine der schönsten Personen,die je die Bühne betreten haben; die Decorationen be-sorgte der geschickte Bellavita. Von allen Darstellungendieser Zeit erwarb sich, wenigstens bei dem Könige selbst,die Oper Cinna den größten Beifall, wie durch den Text,welcher Interesse und Schrecken vereinige, so durch die zu-gleich rührende und lebendige Musik. Schon hatte manüberhaupt die für die Oper vorzugsweise geeigneten Ge-genstände der musikalischen Poesie gefunden, wie Jphigcnia

Algarottis. Die Inschrift: er Nusis hat Algarotti eben-

falls angegeben.

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tsü 6e wusiyue. (Friedrich an die Marggräsrn.)