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von künstlichen Anlagen mit weiten Aussichten führten.Der große Stern, der Chursürstcnplatz, in dessen Näheeinige Zelte standen, aber noch nicht die Baulichkeiten,die später dort alles verdüstert haben, der Florasalonmit seiner Umgebung von Linden, in Mitte hochgewach-sener Eichen, sind von ihm erneuert oder angegeben.'
In Potsdam richtete sich Friedrich nicht allein präch-tiger ein, als seine Vorfahren — das Schloß in derStadt ward nach Knobelsdorfs Zeichnungen vollkommenumgestaltet — sondern besonders wohnlicher, gemüthli-cher. Bis in die entferntesten Regionen der Welt ist derRuf der bescheidenen Wohnung gedrungen, die sich Fried-rich nahe der Stadt auf einem Weinberg zu ländlicherZurückgezogenheit erbaute. Die Mittel zu dem Bau ge-währten ihm die noch zu keinem andern Zweck angewie-senen Erträge von Ostfriesland, die er sich vorbehielt. Zudem Garten, den er umher anlegte, steuerten die verschie-denen Provinzen bei, was sie an Gewächsen vorzügli-ches besaßen; — Cüstrin und Magdeburg schicktenschwarze Erde, aus Schlesien kam Marmor zu den Bas-sins. Friedrich suchte seinen Wohnsitz mit Kunstwerkenauszuschmücken; einiges sendete Frankreich, anderes schufdas einheimische Talent, beides nach dem einseitigenGeschmack der Zeit; doch hatte er das Glück, aucheinige der bewundernswürdigen Werke ächter Kunstzu erhalten. Jener Anbeter, der aus den lysippischcnZeiten stammen mag, erhob nun seine Hände hier in
1. Vgl. G. W. v. Räumer Geschichte des Thiergartens S. 4S.