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Sanssouci.' Die schönsten Werke der sinnlichen Ima-gination Corrcggios fanden ihren Weg dahin. In die-ser Umgebung geistiger Ruhe und einfacher Genüsse nahmFriedrich die Studien von Rheinsberg wieder auf undsuchte Genossen derselben um sich zu sammeln.
Was hätte er darum gegeben, die alten Freunde umsich zu sehen, die seinen ganzen Bildungsgang mit ihmgetheilt hatten: Keyserling! und Jordan; aber sie warenbeide kurz nach einander gestorben. ^
Noch war Rothcnburg bei ihm, der ganz sein Vertrauengenoß und sein Ohr besaß, so daß sich die Nachrede gegenihn erhob, als sei er eS, der mißliebige Dinge enthülle; dochwar er auf keinen Fall ein eigentlich literarischer Mann.
Als solcher führte sich zunächst ein Südfranzose, dersich mehr in den Kopf gesetzt hatte in seinem Vaterlandenicht leben zu können, als daß dies nicht möglich gewe-sen wäre, Marquis d'Argens, bei dem Könige ein. Zu-erst in Gesellschaft der Herzogin von Würtcmberg ist ernach Berlin gekommen: die unberechenbaren Launen sei-ner Gebieterin aber verscheuchten ihn aus ihrer Nähe.Er war ein wohlwollender, dienstfertiger Mensch, ehernachlässig in seinem Äußern, worüber er oft verspottetwurde, aber voll von den mannigfaltigsten Kenntnissen in
1. Den Adorantcn kaufte einst Prinz Eugen von, Marquis vonBelleisle für 18000 Fr.; Fürst Lichtcnstein, der ihn von Eugen ein-getauscht hatte, überließ ihn für 5000 Thaler an Friedrich.
2. An Podewils, 22 Aug. 1745: 3e suis plus n>o,r g»e vissprö» 1.1 nouvcNe, yue voiiS veoer lie m'annnncer; je sierilis <Isnsleois inois nies 3e»x ^lus instrnes aniis. Pgl. ein EchreibkN an
^l. äe Laiuas, 30 Aug.