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Dritter Band.
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dem Gebiete der allgemeinen Literatur und von umfas-sendem Interesse für alles Wissenswürdige.' Er be-zeichnet sich selbst als Deist und Epicuräer, oder auchals den modernen Demokrit; seine Meinungen waren de-nen des Königs analog, doch stimmte er darum noch nichtallezeit mit ihm überein; zuweilen erhitzte er sich im Ge-spräche und suchte dann mit einem provenzalischen Witz-wort wieder einzulenken; das Verhältniß zwischen beidengewann mit den Jahren an Wärme und Innigkeit;d'Argens widmete dem König eine herzliche Hingebung,und zeigte oft mehr Vertrauen zu seinem Glücksstern, alsdieser selber.

Auch ein Nordfranzose war zugegen, der Arzt de laMettrie, unter allen Schriftstellern, die je gelebt, einerder unbesonnensten, der höchst anstößige Bücher schrieb,und darüber erschrack, wenn man ihm die Consequenzenseiner Behauptungen nachwies; er glaubte alles wasman ihm sagte, und ließ'sich hinreißen, das denkbarSchlimmste von Jemand in die Welt zu schreiben; ebenso leicht aber bat er den Beleidigten um Verzeihung, undüberhäufte ihn mit unverdienten Lobeserhebungen. Daßer wegen seiner Meinungen verbannt worden war, ver-schaffte ihm Eingang bei Friedrich, der ihn als ein Opferfanatischer Verfolgung nicht allein der Priester, sondernauch der Ärzte geschildert hat. Überdieß aber liebte er

1. kar un csprice singulier et par uir eiUi-temeM r!6!cule,Wie er selbst sagt: Nömoires 1'esprit IiuMÄi'n Xll, 376.