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seine tumultuarisch wilde Conversation, hinter deren Qualmund Rauch sich doch ein ächter Funke zeigte. Es mußwohl Menschen geben, in deren Seele die Idee derMoral gar nicht aufgegangen ist; de la Mcttrie hat Dingebegangen, die ich verschweigen will; aber im gewöhnli-chen Umgang war er gutmüthig, auch in gutem Sinneselbstvergessen, von unverwüstlicher Lustigkeit, welche dochnur selten drückend wurde; der Beifall des Königs hieltihn in der Berliner Gesellschaft aufrecht.
Welch eine andere Gestalt sein Landsmann und Be-förderer, jener Maupcrtuis, der sich durch den europäi-schen Ruhm, den er in vollen Zügen genoß, berechtigtglaubte, ganz nach seinem Sinne zu leben. Er un-terschied sich in Kleidung, Betragen, Hauseinrichtungdurch eine stolze Sonderbarkeit, in die er Würde zu le-gen suchte. Im Gespräch erschienen seine Gedankenwie der Blitz, unerwartet, abgerissen und energisch; seineAusdrücke konnten überaus schmeichelhaft sein, nicht sel-ten waren sie beleidigend; es dünkte ihm nicht der Mühewerth, Andere zu schonen. Hat er doch zuweilen sogardem König grollend seine Verstimmung zu erkennen ge-geben. Aber er selber wollte geschont sein; sein Wohl-wollen hörte auf, sobald man in den geringsten Wett-streit mit ihm gcrieth; er beförderte am meisten die, welcheihn niemals in Schatten stellen konnten. Von den ma-terialistischen Doctrincn wandte er sich von einem Jahr