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nes Naturgesetzes, auf welche er einen übertriebenen Werthlegte, streitig zu machen, zu einem heftigen Verfahrenfortreißen; um einen Brief, auf den es ankam, für un-ächt zu erklären, setzte er die Staatsgewalt und die Aka-demie in Bewegung. Zugleich gab er, wahrscheinlichdurch den Beifall verführt, den seine Ideen in denKreisen, die er beherrschte, erworben hatten, eine Brief-sammlung heraus, in der er seiner Einbildungskraft denZügel schießen ließ. Einiges Gute bringt er darin inVorschlag, z. B. eifrigere Erforschung des Australlandes,die hernach allerdings Resultate gegeben hat, von denenman damals keinen Begriff hatte, Förderung mikroskopi-scher Untersuchungen, und was dem mehr ist, aber erträgt auch Abenteuerlichkeiten vor; er zeigt sich nicht ab-geneigt, auf die Astrologie zurückzukommen, und erklärtes für möglich, den Geist bis zur Wahrnehmung derZukunft emporzuschwingen.'
In dieser Verbindung einer Rechthaberei, die etwasGewaltsames hatte, mit wissenschaftlichen Verirrungen,sah Voltaire die erwünschte Gelegenheit den Nebenbuhlerzu vernichten. Er nahm Partei für den Professor vonLeiden, den er sonst eben auch nicht liebte, und wendetein dem Akakia die ganze Schärfe seiner Waffen gegendie Phantasten und die Eitelkeit des Präsidenten.
Hat es aber nicht von jeher literarische Feindselig-
1. heitres rle M' 6c Nsupertuls, Oresäe 1752, S. 154.