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Meinungen und Regierungswelse desKönigs.
Ich möchte nicht wagen, aus den literarischen Ar-beiten Friedrichs, wie sie in jenen Zeiten, jener Umge-bung entstanden, ein System von allgemeinen Gedankenzu entnehmen.
Manches der bedeutendsten Werke der alten und neuenLiteratur eignete er sich erst noch an; unter den Anre-gungen der Lectüre, des Umganges und des Lebens machteer bald einen, bald einen andern poetischen Versuch, beidem er oft nur die Geschäfte zu vergessen, eines Ein-druckes, der ihm unangenehm war, Herr zu werden suchte.Wollte man ihn als einen Schriftsteller betrachten, derdas Publicum belehren oder vergnügen will, so würdeman ihn verkennen; seine Werke tragen den Charakterdes Gelegentlichen und individuell Momentanen. Darinwich er ganz von Voltaire ab, daß dieser nur für dieWirkung auf die Leser arbeitete, er dagegen eine unbe-dingte Freude an der Production an und für sich hatte.
Unter den größeren Arbeiten begegnet uns zuerst dasPalladium, ein komisches Heldengedicht, worin die falscheFrömmigkeit und die Zuchtlosigkeit der Feinde aus demletzten Kriege in großen karikirten Zügen verspottet wird ';
1. Man weiß, daß die Gefangennehmung ValoriS, der als dasPalladium betrachtet wird, den Gegenstand desselben ausmacht. Den-
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