ein Phantasiestück in Callots Manier, voll von Talent,aber ungezügelt und wild.
Damit im Gegensatz tritt in dem Gedichte über dieKriegskunst der dort verspottete Carl von Lothringensehr glänzend auf; sein Rheinübergang wird einer Thatdes alten Hannibal gleich geachtet; er soll die reine Hul-digung, das verdiente Lob eines Feindes empfangen, derfür das Geschrei des Hasses taub ist. Selten ist wohlein Lehrgedicht geschrieben worden, dem eine so guteKunde des Gegenstandes zu Grunde lag wie diesem.Leben empfängt es von den Erinnerungen des letztenKrieges, die ein patriotisches Feuer athmen. So rechtgrunddeutsch ist die Darstellung des in seine Heimathzurückkehrenden Offiziers; aber noch höher mag man dieSchilderung des Feldherrn schätzen, der Friedrich selbstzu entsprechen suchte. Voltaire fragte ihn einst, ob ihndie Schlacht nicht mit Wuth erfülle; im Gegentheil, ant-wortete er, nie bedarf der Geist größerer Fassung. So
noch konnte Valori es nie in seine Hände bekommen, loule I»Zi-gce, schreibt er am 24 Januar 1750 an semenHof, der auch sehrbegierig danach war, hue roes iostaoces out pu obterur a et6, <zu'onru'en ieroit 1s lecture clevsut (1^ ^o!) 6e Sorte <^ue je rue sui'srerulu äans sou eslnnet, ou le lVI* Darget, son lecteur, eu lut 4elisnts. 6'est un ouvrsKe exlrömement traälo et plaisant su pos-
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