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schildert er hier den General, wie er die Bewegungendes Kampfes beherrscht, jeder Unordnung steuert, beijeder Erschöpfung zu Hülfe kommt, nichts vom Glück,alles Heil nur von sich selber erwartet; bedächtig im Rath,verwegen in der Ausführung. Im Vorhofe des Marslehrt man die Gesetze der Ehre, des strengen Verdien-stes; Habgier und Grausamkeit werden verdammt, nurMenschlichkeit und Hingebung gepriesen; die Bildsäuledes Kriegsgottes ist umgeben von der wachen Arbeitsam-keit, kaltblütigen Tapferkeit, der proteusartigen Kriegslist,der schöpferischen Imagination, die von göttlichem Feuerglühend ihre Pläne entwirft.
Wenn man die kleineren Gedichte liest, so sollte esdem Verfasser zuweilen bloß auf den Genuß des Lebensanzukommen scheinen. Die Anstrengung wird als einVerlust der Freiheit betrachtet: man stößt auf Nachahmun-gen des Lucrez, deren Inhalt die Dogmen des Epicurwiederholt; wenn Friedrich in einer seiner Episteln die Lehreentwickelt, daß sich die Vorsehung um das Kleine nichtbekümmere, so darf man schwerlich behaupten, daß er siein dem unverfänglichen Sinn von Malebranche verstan-den habe.' Daneben aber nimmt man allenthalben eineernste, auf das Wesentliche und Ächte in den Dingendes menschlichen Lebens vordringende Richtung wahr.Den Lockeschen Lehren gemäß erscheint der menschlicheGeist nicht fähig, das Unendliche zu ergreifen, aber
1. Vgl. Moses Mendelssohns gesammelte Schriften IV, », 88.
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