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fühlte, daß sie das Gemüth nicht befriedigen, einem Volkenicht genügen können. Er hielt es schon für ein Glück,daß man dieselben an ihm duldete.
Für ihn reichte die Überzeugung hin, daß der Zweckder Welt in dem individuellen Glücke liege; — die wahrePhilosophie bestehe nicht in den verwegenen Speculatio-nen, durch welche die Wissenschaft zu einer Kunst vonVermuthungen gemacht, von den Sitten losgerissen werde,sondern in der Moral, welche die Heftigkeit der erstenEindrücke zu mäßigen und zu zügeln fähig mache. Umglücklich zu sein, dazu gehöre sittlich leben, seinen Standerkennen, sich der Mäßigung befleißigen, das Leben nichtzu hoch anschlagen. Friedrichs religiöses Gefühl erhob sichnicht über die ersten und einfachsten Elemente: dagegensein moralisches Bewußtsein war von der lebendigstenEnergie.
Eine der ersten Pflichten des Menschen, doppelt noth-wendig in seiner Stellung, sah er in der Selbstbeherr-schung, und arbeitete dafür unaufhörlich an sich. Erbekannte seinen Vertrauten, wenn er etwas Unange-nehmes, Aufregendes erfahre, suche er nur durch Re-flexion über die erste Bewegung Herr zu werden, die
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