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Dritter Band.
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bei ihm unendlich lebhaft sei; zuweilen gelinge es, zuweilenauch nicht, dann aber begehe er Unvorsichtigkeiten, undkomme in den Fall, sich über sich selbst zu ärgern.

Er bildet sich eine Politik des persönlichen Glückes aus,die darin bestehe, daß man die menschlichen Dinge nichtzu ernstlich nehme, sich mit dem Gegenwärtigen begnüge,ohne zuviel an die Zukunft zu denken. Wir müssen unsfreuen über das Unglück, das uns nicht trifft; das Gute,was wir erleben, müssen wir genießen, der Hypochondrieund Trauer nicht erlauben, das Gefühl der Bitterkeitüber unser Vergnügen zu gießen.

„Ich habe den Rausch des Ehrgeizes überwunden,Irrthum, Arglist, Eitelkeit mag andere berücken; ich denkenur noch daran, mich der Tage, die der Himmel mirgegeben, zu erfreuen, Vergnügen zu genießen ohne Über-maß, und so viel Gutes zu thun als ich kann.'" Be-sonders dieser letzte Wunsch erfüllt seine Seele.

Unter allen Dichtern liebte er Racine am meisten,den er weit über Voltaire stellte, nicht allein der Harmo-nie und Musik seiner Sprache, sondern des Inhaltswegen; auf seinen Reisen, im Wagen, las er ihn immeraufs neue und lernte ganze Stellen auswendig. Von

1. Schreiben an die Markgräfin, 7 Oktober 1747. mo!

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