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Dritter Band.
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hätte, aber sein Diener hatte den bestimmtesten Befehl,sie ihm nicht länger zu gönnen; der Grund, welchenFriedrich angiebt, ist, daß die Geschäfte sonst leidenwürden.

Er bekennt einmal, es mache ihm ein größeres Ver-gnügen, sich mit literarischen Arbeiten zu beschäftigen, alsmit der Verwaltung der laufenden Geschäfte; aber erfügt hinzu, daß er darum diesen doch keinen Augenblickder Thätigkeit und Aufmerksamkeit entziehen würde, denndazu sei er geboren, sie zu verwalten.

Ein Fürst, sagt er in dem politischen Testament, deraus Schwäche oder um seines Vergnügens willen dasedle Amt versäumt, das Wohl seines Volkes zu beför-dern, sei nicht allein auf dem Thron unnütz; er machesich sogar eines Verbrechens schuldig. Denn nicht dazusei der Fürst zu seinem hohen Rang erhoben, und mitder höchsten Gewalt betraut, um sich von den Gütemdes Volkes zu nähren und im Glück zu schwelgen,während die ganze Welt darbe. „Der Fürst ist dererste Diener des Staates, und gut bezahlt, um dieWürde seiner Stellung aufrecht zu erhalten, aber manverlangt von ihm, daß er nachdrücklich zum Wohl desStaates arbeite, und daß er wenigstens die wichtigstenDinge mit Ernst betreibe/" Die Frau, welche einem König

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