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Dritter Band.
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bediene mich nur eines Secretärs, von dessen Zuverläs-sigkeit ich versichert bin; wenn ich mich nicht selbst beste-chen lasse, so ist es unmöglich, meine Absicht zu erra-then." Von den auswärtigen Angelegenheiten überließer die, welche mehr rechtlicher Natur waren, den Mi-nistern; die Leitung der andern behielt er in eigner Hand.

So viel Argwohn legte er gegen fremde Verschwiegen-heit an den Tag, daß es für den Umgang mit ihm alseine Regel galt, sich zwar übrigens ohne Zwang zu bewe-gen, vertraulichen Mittheilungen aber lieber auszuweichen.

Auch er selbst aber war gegen alles auf der Hut,was seine Umgebung ihm sagen mochte.

„Wenn wir uns jedem Gespräch hingeben, das ir-gend Jemand mit uns anfängt, darauf hören, wovonman will, daß wir es hören, uns in zweifelhafte Verbin-dungen einlassen, so kann dies leutselige Wesen schlimmereFolgen haben, als die Hartherzigkeit. Von Anfang anhabe ich meiner Umgebung zu zeigen gesucht, daß siebei mir durch Ränke und falsche Berichte nichts ge-winnen wird, daß ich ein Mann bin, um die Dinge sel-ber zu sehen, und unerschütterlich in den einmal gefaß-ten Planen. Gutmüthigkeit muß mit Festigkeit vereinigtsein; der Fürst muß sich mit braven und ehrlichen Leu-ten umgeben; für sich selber gewinnt er damit wenig,aber alles für das Wohl des Staates."

Es mag sein, daß ihm auch darum für seinen per-sönlichen Umgang Fremde am liebsten waren, weil sie

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