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Ursache herriihreude; eine bessere Prognose gestattetdiejenige, welche auf ein Fieber folgt, oder mit Unter-drückung von Hämorrhoiden, eines Exanthems oder Va-riccn zusammenhängt. Für Rückfälle ist besonders dieZeit des Sommcrsolslitiums gefährlich, die Zeiten vonraschem Wechsel von Kälte oder Ilitze.”
Mail sieht aus dieser Skizze, wie genau sich Pla-ter mit Geisteskranken bekannt gemacht. Seine gründ-lichen Studien zeigen sich noch besonders in der Dar-stellung der Behandlung. Er spricht über die moralischeBehandlung, wie über andere das Nervensystem 11111-stimmende Mittel, über Bäder, kalte Begiessungen, Blut-entziehungen, Friktionen, körperliche Arbeit, Emetica,äussere Reimittel, wie Haarseil, Exutorien u. s. w. —Die Epilepsie setzt PI ater mit unter die Geistesstörungen,weil bei einem epileptischen Anfalle die Thätigkeit derIntelligenz und der Sinne nicht weniger verändert sei,als die Funktionen der Bewegung; ihm ist das Gehirnder Sitz der Epilepsie, weil in ihm die sensitiven, intel-lektuellen und motorischen Funktionen vereinigt sind.
So weit die von tiefer wissenschaftlicher Erkenntnisszeugende Darstellung; was jetzt kommt, ist ein Fleck,den man gern wegwischen möchte.
PI ater glaubt, dass die bösen Geister zuweilen dieFähigkeit besitzen, störend in den Organismus einzugreifen.Man erkennt einen Menschen, der an einem von Dämonenbewirkten Wahnsinn leidet, daran, wenn er Geister umsich liernm erblickt, wenn er längere Zeit schweigt, keineNahrung zu sich nimmt, wenn er seinen Körper in selt-same Stellungen biegen kann, wenn er den Dämon ausseinem Munde reden hört, wenn er Vergangenheit undZukunft verkündet, verborgene Dinge ahnt, und in Zun-gen redet, die er nie gelernt. —- Die Aerzte habennicht darüber zu diskutiren, wie die Dämonen es machen,um die Vernunft zu stören; man darf nie vergessen, dassdie bösen Geister uufehlbarc Mittel besitzen, um denWahnsinn hervorzurufen, sei es, dass sie blos den Geistin Besitz nehmen, oder in den Körper fahren und dann