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er zeigt eine grosse Würde, aber mit der Haltung einesdüstern und gelangweilten Menschen. Neben ihm sitztdie schönste Hexe als Königinn des Sabbats mit einemDiadem und anderm Schmuck; die Umgebung des Thronsbesteht aus Ungeheuern Riesen oder zusammengeschrumpf-ten Zwergen. Alles geht mit der grössten Ordnung zu;ein Ceremonienmeister mit einem Stabe leitet die ganzeVersammlung. Zuerst besichtigt der Teufel die Wahr-zeichen der Gegenwärtigen; bei den Männern sind dieseZeichen am Hintern, bei den Weibern an den Schaam-theilcn; die Kinder aber und jungen Mädchen zeichneter mit einem seiner Hörner im linken Auge. Diese Zeichenhaben die Form eines Hasen, einer Kröte oder einer Ka-tzenklaue ; sie sind vollkommen unempfindlich und machenden, der sie trägt, schweigsam 1 ). D el an c re giebt. dieZahl der Individuen, welche im Lande der Basken solcheTeufelsmarken an sich getragen hätten, auf 3000 an.Wenn Alle zusammen sind, so wird ein Gesang ange-stimmt und dann beginnt ein buntes Treiben, wie aufeinem Jahrmärkte. Die neu Angekommenen und Auf-genommenen schwören Gott ab, der Teufel lässt sie einBuch mit schwarzen, unheimlichen Schriftzügen berühren,Andere lassen sich neuen Vorrath von Giften geben. DieGiftpulver werden aus Kröten, Nattern, Eidechsen,Schnecken und gewissen Kräutern zubereitet, sie dienendazu, die Saaten und Früchte zu verderben und dieMenschen an einem schleichenden Fieber hinsterben zulassen. Nur die Ausgezeichnetsten werden vom Teufelin das Geheimniss der Zubereitung eingeweiht. Es wurdeDelancre von einem Angeklagten mitgetheilt, das Gift-magazin befände sich auf einem schwer zugänglichenFelsen über dem Meeresstrande gegen Handaye zu, undso wurde auch am 19. Juli 1609 eine grosse und sehr
Es ist bekannt, dass in den Prozessen häufig nach diesen Zei-chen gesucht wird. Ein Muttermaal (naevus) genügt, um dieder Zauberei Angeklagten zu verdächtigen. Mau verwundet sieau solchen Stellen, um ihre Unempfindlichkeit zu erproben.
L.
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