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und diese Wahnsinnigen erklärten, Marie de Sains wolledas ganze Kloster in’s Verderben stürzen. Marie warzuerst durch diese Anklage erschüttert und überrascht,dann aber legte sie ohne Rückhalt ein volles Geständnissab, so wunderbare Dinge, dass der Erzbischof von Ma-lines, ein siebzigjähriger Greis, laut gestand, er habenie etwas dem Aehnliches vernommen, und die Verbre-chen von Marie de Sains überstiegen jede Einbildung.
Sie legte folgende Erklärung ab: Ich habe dem Teu-fel meinen Leib und meine Seele, ich habe ihm Allesgegeben, was nur eine Kreatur ihrem Schöpfer bietenkann. Ich habe unter die Kleider der Nonnen und unterihre Kissen einen Zauber versteckt, den mir der Teufelgegeben, und der sic Alle vernichten sollte. Louis Gau-fridi hat. auf dem Sabbat diesen Zauber erfunden; derTeufel hat ihm dafür zur Belohnung den Titel Fürst derHexen verliehen und mir fürstliche Ehren zugesagt, weilich darein gewilligt, ihn zu brauchen; die SchwesternImbert, Bolonnais, Fournier, Vandermotte, Lannoy undPeronne haben die Wirkung dieses Zaubers zuerst er-fahren (sie zeigten zuerst die Zeichen der Besessenheit).Er ist zusammengemischt aus Hostien und geweihtemBlute, aus Bockpulver, menschlichen Gebeinen, Kinder-schädeln, Haaren, Nägeln, dem Fleisch und dem Sameneines Zauberers, mit Stücken von Leber, Milz und Ge-hirn ; Lucifer hat diesem Gemisch noch eine besondereKraft verliehen. ■— Ich habe den Nonnen giftige Pulvereingellösst, die Aebtissinn und den Bischof von Tournayund alle seine Diener tödten wollen; ich habe dem PaterMichaelis Pulver gegeben, die auf den Magen und aufdas Gehirn wirken, dem Pater Domptius Pulver, die eineLäusesucht verursachen, die Vicomtesse Dain unfruchtbargemacht, die Gräfinn Dcstairres an der Schwindsuchtsterben lassen; — ich habe einen Zauber auf die übrigenNonnen geworfen, der den Geist in Verwirrung setztund vom Denken abwendet; ich habe die Eine mit Wider-willen gegen ihren Beruf erfüllt, sie so unruhig gemacht,dass sie laut schreien musste; Andern einen Geist der