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Zeichen des Kreuzes über meinen Mund machen will, sostösst die andere mich mit grosser Schnelligkeit zurück;ich muss meinen Finger mit den Zähnen fassen und vorWuth hineinbeissen. Nie ist mir das Gebet so leicht «je-worden, als jetzt bei diesen Bewegungen; während meinKörper auf der Erde umherrollt und die Diener der Kirchevon mir wie von einem Teufel sprechen und mich mitVerwünschungen überhäufen, empfinde ich eine unaus-sprechliche Freude darüber, dass ich ein Teufel gewordenbin, nicht aus Empörung gegen Gott, sondern wegen desUnglücks, zu dem meine Sünde geführt hat. — Wennmich die Besessnen in diesem Zustande sehen, so trium-phiren sie und ihre Teufel höhnen über mich. WelcherJammer, das Spielzeug der Teufel zu sein und schon aufErden von Gottes Gerechtigkeit für seine Sünden gezüchtigtzu werden! So bin ich jetzt, wie alle Tage. Es erhebtsich oft über mich ein grosser Streit, ob ich besessen seioder nicht, ob auch den Dienern des Herrn ein solchesUnglück begegnen könne. —
Den ganzen Tag verfolgt mich der Teufel; bei Tischekann ich nicht den Bissen zum Munde führen, bei derBeichte A r ergesse ich plötzlich alle meine Sünden, der Teu-fel kommt und geht bei mir aus und ein, wie in seinerWohnung. Er nimmt mir meine Gedanken, wenn es ihmgefällt; wenn mein Herz sich Gott hingeben will, so er-füllt er es mit Wuth; er schläfert mich ein, wenn ichwachen will, und rühmt sich öffentlich durch den Mundder Besessnen, dass er mein Herr sei. Nicht blosein Teufel hat mich inne, es sind gewöhnlich zwei;der eine davon ist Leviathan, der Widersacher des heil.Geistes. Er ist der Anführer der ganzen Bande unsrerDämonen. — Ich bitte Euch, hoch würdiger Herr, mirmit Gebeten zu helfen; ich bin ganze Wochen so stumpfgegen göttliche Dinge, dass ich wünschte, es lehrte michJemand wie ein Kind beten, und sagte mir das Pater no-ster. Der Teufel hat einen Pakt mit einer Hexe gemacht,um mich zu hindern, von Gott zu reden und an ihn zu