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an allen Gliedern auseinanderzerren, während mehrerePersonen auf ihr herumtraten, und dann von fünfzehnPersonen auf dem Fussboden umherwälzen 1 2 ). Mout-geron bewog, um „die Bitterkeit, an der die Kirchekrankte’', sinnbildlich darzustcllen, eine Konvulsionäre,sich bis an den Kopf in ein Grab hineinzustecken, dessenErde er mit starkem Essig befeuchtete a ). Andere Hessensich mit Holzkloben mit der grössten Gewalt schlagen,Steine von ungeheurer Grösse auf den Magen werfen, sodass man hätte glauben müssen, der ganze Körper werdezerschmettert werden, Bretter über ihren Leib legen, aufwelchen eine Menge Menschen, bis au zwanzig Personen,herumstampfen mussten, um zu beweisen, dass Gott inseiner Gnade sie unverwundbar und unempfindlich gemachthabe; je stärker die Schläge auf ihren Leib dröhnten,desto mehr Linderung ihrer krampfhaften Beschwerdenmeinten sie zu empfinden. Es mussten oft die kräftig-sten Männer ausgesucht werden, man musste Eichenklo-ben, so gross wie Keulen nehmen und eiserne Stangen,vrcil sie von schwachen, mit gewöhnlicher Manneskraftgeführten Schlägen nicht im geringsten befriedigt wurden.Die Sache würde unglaublich erscheinen, wenn nicht ganzParis damals Zeuge gewiesen und die einzelnen Faktavon sehr vielen Beobachtern bestätigt würden. NachMontgerou’s Zählung, der darin freilich ein lobeiis-iverthes und gottgefälliges Werk sieht, die Wünscheder Konvulsionärs in dieser Weise zu befriedigen, wah-rend die vernünftigen Appellanten sic laut für 'Tollheiterklärten, gab es ungefähr viertausend Menschen, diesich zum Schlagen und Stampfen der von Krämpfen be-fallenen verwenden Hessen 3 ). Besonderes Aufsehen madb-
1) l'ouillou, Reflexions sur la requdte de Nisette. Journal hi-storique des eßnvnlsions. p. -65.
2) D. La taste I. c. p. 1)44.
3) Man nannte dies: donner da secours. Sowohl diejenigen,welche Hülfe empfingen., als auch die, welche sie gewähren,hiessen Secouristea. Man unterschied grands und petita: secoirs.Die grands bestanden in Schlägen mit Holz, mit steinen, miteinem Hammer oder in Stichen mit dein Degen. (Orogoire1. c. Tom. 1. p. 380.)