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teil die secours, die sich Charlotte Delaporl und die Tur-piu geben liess.
Hauptsächlich räthselhaft war den damaligen Schrift-stellern die Versicherung der Konvulsionärs, dass siemehr Beruhigung, ja wirkliche Erquickung darin fänden,wenn man recht heftig auf ihren Leib schlug. Hecquetindess, der wenigstens in der Kenntniss pathologischerZustände vielen seiner Zeitgenossen weit voraus war,leitete diese Perversion der Empfindung von einem krank-haften Zustande der Geschlechtsorgane her; nur auf dieseWeise liesse sich erklären, dass eine Art wollüstigerEmpfindung, wie sie von Manchen angegeben wurde,entstehen könnte.
Wir kennen die Perversion der Sensibilität der llautaus unsern heutigen Irrenhäusern; sie veranlasst gewalt-tätige Handlungen, welche die Empfindung des Schmer-zes wahrscheinlich verhütet hätte. Manche Irre habeneine wollüstige Freude daran, sich bis auf’s Blut zukratzen, sich tiefe Wunden zu reissen; sie versuchenmit einem spitzen Kiesel, einem Nagel oder einem StückGlas eine Arterie anzuschneiden oder in den Hals zureissen 1 ). Man beobachtet zuweilen, dass sich Gcistes-
1) Ich habe folgenden Fall von Selbstmord hei einem Irren beob-achtet: Ein Melancholischer, dem man eine sehr gewalttätigeHandlung nicht zutraute, wusste an einem Morgen einem Wärtersein Taschenmesser zu entwenden, ein gewöhnliches Brodmessermit einer Schaale von Horn. Er bringt sich damit eine drei-viertel Zoll lange AVunde, einen und einen halben Zoll unterder linken Brustwarze hei. Man sah , dass die Lunge verwun-det war, und die Wunde wurde deshalb sogleich durch dieblutige Kaht vereinigt. Einige Stunden behauptete der Kranke,das Messer stecke noch in der Brust; die Kleinheit der Schnitt-wunde, die scheinbare Unmöglichkeit, sich ein an 6 — 7 Zolllanges Messer so tief in die Brust zu stossen, dass nicht einmalEtwas von der Schaale sichtbar geblieben wäre, liess diese Be-hauptung des Kranken als eine Illusion erscheinen, die durchsein ungeheures Angstgefühl hervorgerufen wäre. Am andernTage starb er, und hei der Sektion fand sich das Messer allet-dings in der Brust. Es war in den Herzbeutel hiueingestossen,die Schneide des untern Theils des Messers der Rückseite desHe rzens zugewandt und ein Stück aus dem Muskelfleisch desHerzens herausgeschnitten; die Spitze des Messers war auf derandern Seite durch den Herzbeutel wieder hindurchgegangen