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Johann Gottfried von Herder.
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Wer fühlt nicht hohe an menschliche Jdioditätangrenzende Hundheit in der Krümmung bei a.
An Lage wie nach der Erde, an Bedeutungwie nach dem Himmel. Liebe, Herzenswonne,Natur, wenn du dereinst dein Meisterstück miteinem Schwänze zieren willst, so erhör« dieBitte deines bis zur Schwärmerei warmenDieners, und verleihe ihm einen »viel!.
Dieser Schwanz gehörte Heinrich des VIII.Leibhunde zu. Er hieß und war Cäsar. Auf 10seinem Halsbande stand das Motto: „EntwederCäsar oder Nichts," mit goldenen Buchstaben, undin seinen Augen eben dasselbe, weit leserlicher und»veit feuriger. Seinen Tod verursachte einKampf mit einem Löwen, doch starb der Löwe 15fünf Minuten früher als Cäsar. Als manihm zurief, Marx der Löwe ist todt, so wedelteer dre») Mahl mit diesein verewigten Schwänze,und starb als ein gerochener Held.
Sanft ruhen seine Gebeine!
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Silhouette vom Schwänze eines, leider! zurMettwurst bereits bestimmten Schweins-Jüng-lings in G ... von der größten Hoffnung, deno ich allen warmen , elastischen, beschnittenen undunbcschnittenen Genie ausbrütenden Stutzern,von Mensch - und Sauheit bikterweinend em-pfehle. Fühlt's I hört's! und Donner werdedem Fleischer, der dich anpackt.
Noch zur Zeit nicht ganz entferkelt; mut-terschweinische Weichmuth in schlappen Hang,und läppische Milchhcit in der Fahnenspitze.Aber doch bei p schon keimendes Korn von Kei-lerlalent; ja wäre bei öl nicht sichtbarlich städ-tische Schwäche und mehr Spickespcck, als Heu-geist, und wäre unter dein Schwanz be») ominder Rauchkammer- als Ruhms-Tempel, undminder Mettwurst als Lriuinph, so sagte ich:dein Ahnherr überwand den Adonis, und der20 Ebergeist des Herkules-Bekämpfcrs ruht aufdeinem Schwanz.
Johann Gottfried von Herder.
1. Haben wir noch das publicum und Vaterland der Alten?
I. Haben wir noch das Publikum der
Um eine vorgelegte Frage zu beantworten,muß man sie erst verstehen. Also»
Was ist Publikum? Ein sehr unbestimm-ter Begriff, der, wenn man alle Eigen-heiten des einzelnen Gebrauchs und Mißbrauchs 45seiner Benennung absondert, ein allgemeinesUrtheil, wenigstens eine Mehrheit der Stimmenin dem Kreise, in welchem man spricht, schrei-bet oder handelt, zu bezeichnen scheinen. Esgibt ein reales und ideales Publicuin; jenes, 50das gegenwärtig um uns ist, und uns seineStimme wo nicht zukommen läßt, so doch zu-kommen lassen kann; das ideale Publicum istzuweilen so zerstreut, so verbreitet, daß keinLüftchen uns aus der Entfernung oder aus derNachwelt, den Laut seiner Gedanken zuführen 55mag. Bei jeder Gattung des Publicuins aberdenket man sich ein verständiges, moralischesWesen, das an unsern Gedanken, an unsermVortrage, an unsern Handlungen Theil nimmt,ihren Werth und Unwerth zu schätzen vermag, 60das billiger oder mißbilliget, das wir also auchzu unterrichten, eines Bessern zu belehren, inAnsehung seines Geschmacks zu bilden und fort-zubilden uns unterfangen dürfen. Wir mun-tern es auf, wir warnen; es ist uns Freund 65und Kind, aber auch Lehrer, Zurcchtwciser,Zeuge, Kläger und Richter. Belohnung hof-fen wir von ihm nicht anders als durch Bei-fall, in Empfindungen, Worten und Thaten.
Unter den Alten versteht man in Ansehungder Kunst die Griechen, in Ansehung der Li-teratur Griechen und Römer, in Ansehung allesdessen aber, »vorüber das Publicum gefragtoder belehrt werden kann, jede Nation, die infrühern Zeiten auf uns gewirkt hat, mit derwir uns hier oder dort in Ansehung gefällterUrtheile zu vergleiche», zu messen haben. Mansiehet, daß in diesem Gesichtspunkt sowohl dieHebräer, als die sogenannten Barbaren desMittelalters von unsern Alten nicht ausge-schlossen sind: den» diese haben viele Meinun-gen unsers Publikums, und in Manchem seinenganzen Geschmack constituiret.
Wer sind nun die Wir, die sich mit diesenAlten vergleichen? Im Ganzen möchte man diejetzige Generation der Menschen darunter ver-stehen. Da diese doch aber in einen Gesichts-kreis oder gleichsam in einen großen Saal be-schränkt werden muß, um Zuschauen»», Hörerin,Urtheilen»», Richten»» zu werden: so wird die-ser Kreis bald sehr »veit, bald sehr enge ge-nommen; ja vom weitesten Kreise, den unsereEinbildung kaum fassen mag, wird oft behaup-tet, was nur dem engesten, einem sehr auser-lesene» Kreise gebühret. Aus Erfahrungen seinerLandes- und Stadtwelr spricht man gemeinig-lich für die Christenheit, für Europa, für Weltund Nachwelt, an denen man sich immer einempstische Person oder Versammlung, eine auf-geklärte oder aufzuklärende Gemeinheit denket.Um allen aus dieser Verwirrung entspringen-den Mißverständnissen zu entweichen, wird»