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das vielgliedrige/ unzusammenhängend« .Kommando einemaus allen Orten zusammengesetzten Kriegsrath übergeben.Die Gewalt/ welche er hatte/ machte ihn der Armee voll-kommen mächtig; frei und unbeschränkt konnte er sichnach allen Seiten hin bewegen/ denn für alles/ was erthat/ war er durch besondere Schirmbriefe der Kantonegesichert. Aber kaum war dieses Defension«! von allenOrten angenommen/ als es von Schwyz wiederholt ver-worfen wurde. Die Länder/ sagte es/ wären darin nichtfreie Leute/ wären Zürichs und BernS Unterthanen/ ihreObrigkeiten könnten ihrem Volke nichr mehr befehlen/müßten thu»/ was die beiden Städte wollten; sie wollenkeine Neuerungen/ sondern bei den alten Bünden bleiben.Bald war auch Uri und Unterwalden nachgezogen/ mitGewalt wollten die äußern Aemter von Zug die Stadt zurVerwerfung zwingen. Es entwickelt sich in den demokra-tischen Kantonen ein Geist der Sclbstständigkeit oder Un-beschränktheit/ der nie oder erst nach großem Widerstandsich der gewohnten/ freien Bewegung begeben wird/ aufein mehrerer Zusammenziehen will er sich nicht oder schwerverstehen; sie sind die Kleinsten/ aber sie waren die Er-sten. Dieses Gefühl ist ihnen geblieben/ wenn auch nichtimmer im bescheidenen Sinn ihrer Vätcr; sie können undwollcn daher nichts weniger/ als in der Masse der Uebri-gen sich verlieren. Indessen wäre in allen Vundcsgliederndieser Geist -er Unabhängigkeit/ es wäre zu fürchte»/ daßzuletzt alle/ wie wilde Rosse den Wagen auseinander ris-sen. Die Ordnung nach den Bünden hatte immer etwasEhrwürdiges/ mit ihr wurden die Siege erfochten/ diegroßen Schlachten gewonnen. Aber/ man durfte auch nicht ^vergesse«/ daß damals alle Völker den Eidgenossen in derSchlachtkunsi weit nachstanden/ jetzt aber ihnen nicht nur ^gleich kamen/ sondern sie durch den Besitz großer Heer-führer übertrafen. Dann waren sie selbst nichts wenigermehr als die Alte»/ um sich auf das Alte beziehen zu kön-