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1 (1834) Die Zeiten der dreizehn Orte / von Joseph Andres
Entstehung
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risches Leben entstanden. Als der Friede geschlossen,blieb das Geld plötzlich aus, die größer» Bedürfnisse aberwollten befriedigt seyn, das Vermögen nahm ab, dieSchulden zu, und dieses Vermögen, das sich von Tag zuTag verminderte, wurde nun durch eine Münzverordnung,eine Herabsetzung der Münzen, noch mehr um seinenWerth gebracht. ES war also eine Verschlechterung derSitten da und zugleich eine herbei geführte materielleNoth, diese zwang sich daraus zu befreien, jene hielt alleMittel für gut, die zu diesem Zwecke führten. Das warder innere Zustand, die Empfänglichkeit, welche ein Er-cigniß, eine einzige kleine Begebenheit zum Durchbruch,zur Handlung und That reizen und alles in eine große,furchtbare Bewegung mitfortreißen konnte. Diese Veran-lagung kam. Die Neutralitätszüge, die innern verwickel-ten und gespannten Verhältnisse nöthigten die Obrigkei-ten auf die Erhöhung ihrer Regalien und Einkünfte zudenken und dem freie» Verkehr einige Artikel, wie B.der Salz- und Pulverhandel re. an sich zu ziehen und auchandere indirekte Abgaben zu erhöhen. Während man hierdrückender, wurden auch die Landvogte an einigen Ortenungerecht, statt dem obrigkeitlichen Ernste zeigte sich oftein wilder, gebieterischer Geist, wie er etwa aus Feldla-gern und Garnisonen herkommen konnte, von Offizieren,die da wohl glauben mochten, sie stünden noch vor ihrenabgerichteten Kriegsknechten oder Söldlingen. Dieses er-eignete sich vornämlich im Kanton Luzern und die scharfeBetonung siel gerade auf jenes Amt, das unter allen dasEitelste war. Von hier aus brach der Aufruhr los, theiltesich den andern Aemtern mit und ergriff dann auch dienahe liegenden Kantone Bern, Solothurn und Basel. DieVolksausschüsse gaben überall ihre Klagen ein und erklär-ten dabei zugleich: daß sie nicht gesinnt wären die Rechteder Obrigkeiten zu schmälern, aber auch die Freiheitendes Volkes sollten gesichert seyn. ES waren Klagen ge-I. Heft. 8