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1 (1834) Die Zeiten der dreizehn Orte / von Joseph Andres
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die Berncr antworteten: das sey nicht möglich/ die wel-schen Lande seyen von Savoyen bedroht/ WalliS/ Solo-thurn und Frciburg hätten ihre Neutralität aufgesagt/seinen Bauern könne es nicht mehr trauen/ sie wären mitdem Krieg nicht zufrieden/ der Schatz habe alle Tagezwölftausend Gulden Ausgabe; das vermöge er nicht." NachGchaffhausen hingegen schrieben sie: sie wären von Zürichverführt worden/ könnten nicht mehr mit ihm gemein-schaftlich handeln." Die gemeine Meinung unter den Re-formirten wie Katholischen war/ daß Zürich diesen Kriegunternommen habe/ um sich des ganzen Thurgau's undder nächst gelegenen Orte zu bemächtigen. Das Volk vonbeiden Partheien war bereits des Krieges müde gewordenund sicng an aus dem Felde nach Hause zu laufen/ dieLeidenschaftlichkeit der Obrigkeiten hatte sich verkühlt/Vermittler und uninteressirte Orte träte» zwischen diePartheien und sagten: man solle Frieden machen/ weilman noch nicht Hab und Gut verloren/ denn würde manmit dem Krieg fortfahre»/ würde man sich auffressen undauszehren und daraus nichts anders erfolgen/ als daß mandem nächste»/ besten äußern Feinde zu Theil würde. Dieentstandenen Streitigkeiten seyen des Blutes nicht werth.Man solle nicht auf fremde Hülfe hoffen/ denn würdendie Einten helfen/ würden sich Andere auch einmischenund so das Vaterland zum gemeinsamen Kriegsschauplatzwerden. Man solle die Streitfragen nach vorgeschriebene»Gesehen und Rechten schlichten. Dieses werde ein Gedenk-mal der Liebe für das Vaterland seyn." Man folgte/ schloßeinen Waffenstillstand/ die Partheicn gaben ihre Klagenzum richterlichen Entscheid ein. Die V Orte wollten denKostencrsatz nicht ins Recht setzen lasse»/ der Urheber des-sen soll/ wie es überall Recht und Gesetz fordern/ bezah-len und die wären die Herren von Zürich. Allein dieseschlugen kalt und entschlossen die Bezahlung der Kriegs-kosten ab/ sie zeigten sich nicht als Ueberwundcnc oder