geln suchen, die Höhe von Dinttkon war bereits einge-nommen und die Hochwachten derselben verdrängt. Derrechte Flügel hingegen/ aus ttrnern/ Schwyzern und Un-terwaldnern bestehend und von Oberst Sonnenberg kom-mandirt/ sollte geradezu auf die Fronte des Feindes loS-gcben. Die Berner aber/ als sie sahen/ daß sich die Katho-lischen getrennt hatten und die weite Entfernung ihres lin-ken Flügels von ihrem Rechten/ diesen aller Hülfe undUnterstützung des Erstem beraubte/ wie sie glaubten/ be-schlossen unverzüglich über den Rechten herzufallen. AberSonnenberg war ihnen mit einem Theil seiner Armee be-reits in die Flanken gekommen und zwar so tief/ daß dieBataillone der Genfer und Neuenburger zu wanken an-sicngen und auSrissen/ aber von den Offizieren wieder zu-sammengetrieben wurden. Während dem war die andereHälfte von Sonnenberg/ besonders die Urner/ dem furcht-barsten Feuer der Berner ausgesetzt/ also/ daß sie lautaufschrien und begehrten / sich entweder zurückzuziehen oderSturm zu laufen. Nach langem Wortwechsel wurde dasZeichen zum Sturm gegeben. Kaum aber waren die Stür-menden hart an den Verncrn/ als ihre Schlachtordnungplötzlich eine Schwenkung machte/ wodurch sie die Formeines umgekehrten Dreiecks erhielt und dadurch den Ka-tholischen ihre Flügel selbst abgewann und sie also zwi-schen zwei Feuer brachte. Sie widerstunden ihm nicht/ihre Ordnung brach sich/ Alles floh gegen den Eichwaldund die Bünze.*) Die Berner Dragoner brachen hinter
») Die Urner glaubten/ es wäre nicht so schlimm gegangen/ wenndas Panner nicht gar so eilig gewesen wäre/ sondern sich begnügthätte/ sich blos in den Wald zu retiriren und das Volk da wie-der um sich zu sammeln/ indem der Feind nicht hätte in denWald schmücken dürfen/ weil er mit dicken Häken und großenEichbäumen mit Wasser und Morasigräben umgeben. Diese un-verhoffte Abweichung des Panners habe sie- schon vorher von den