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ihren Flügeln hervor, hieben sie nieder oder jagten sie indie Bün;e. Unterdessen hatte sich auch der SchultheißSchwyzer mit Macht auf den rechten Flügel der Berncrherabgestürzt, der zu seiner Beobachtung gegen ihn auf-gestellt worden war, aber cS war ihm unmöglich dem An-lauf von einem Berge herab zu widerstehen. Man riefzwar schnell den siegenden linken Flügel vom Verfolgendes katholischen Rechten ab, aber ehe er sich entschließenkonnte aufs Neue an die Arbeit zu gehen, wollte er zu-erst von den Todten und Verwundeten seinen Lohn neh-men; es wurde so lange geplündert, bis Schwyzer beideFlügel der Berncr vor sich her trieb. Die Verner Gene-rale waren beinahe alle verwundet, die Fuhrknechte rittenmit den Munition- und Bagagewagcn Lenzburg zu, dieArmee löste sich immer mehr in ein Gcdräng von Flücht-lingen auf, Alles floh Hendschikon zu. Aber hier hiel-ten ihnen die Offiziere den Degen vor, es jagte der greiseVenner Frisching zu ihnen hin und her, bat und beschworsie, ihrer Ehre eingedenk zu seyn, zeigte ihnen, daß dieSchlacht noch nicht verloren. Sie wurden zum Stehengebracht, aber nicht allein durch das tapfere Beispiel ih-rer Offiziere, sondern auch wohl nicht wenig dadurch, daßdas feindliche Verfolgen allmählig abließ. Die Katholi-sche» hatten in ihrem Rücken den Donner der Kanonenvernommen, in der Hitze der Verfolgung hatten sie ver-gessen sich der Verner Artillerie zu bemächtigen, ihreKanoniere, als sie freies Feld sahen, liefen wieder zuihren Kanonen, labten aufs Neue und schössen in denRücken der Katholischen"), während ein neues Bcr-
Werner Stucken übel zugerichtet, schier in Verzweiflung gebracht,baß sie keinem Offizier mehr gehorcht, obwohl Viele fast den Halsdurchgeschruwen, das Volk zur Gegenwehr zu vermögen.
Relation des Stuck Hauptni. Buntiners von Uri.Räch Zurlauben.