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sie von einer Tagsatzung zur andern zu verschieben/ bisendlich das Herzogthum von der französischen Armee ganzumgeben war und nur durch eine Diversion von der Schweizaus konnte gerettet werden. Die Katholischen waffnetcnsich/ zogen auS/ als sie aber an die Grenzen von Bernkamen/ schlug ihnen dieser Ort die Pässe ab/ weil diesel-ben es ebenfalls abgeschlagen hatten/ die Waadt in Schutzzu nehmen. Was im Grunde nichts anders hieß/ als:weil die Kleinen es nicht in Schutz nehmen wollen/ soüberlassen wir es den Großen. Als nun Burgund auf dieseArt gefallen war/ fand man es weiter für angemessen dieSchweiz nicht nur dieses Bollwerkes ihrer Grenzen zu be-rauben/ sondern durch Errichtungen von Festungen undHornwerken an derselben sie/ wie sich Colbert ausdrückte/im Zaum zu halten; Basel wurde unter die Kanonen vonHüningcn gebracht und bei Landskron ein Hornwcrk ge-baut. Vergebens forderte man/ daß derlei Bauten solltenaufgehoben werden/ daß man nicht belagert seyn wolle.Dem eidgenössischen Gesandte»/ Samuel Frisching vonBern/ antwortete der Kommandant von Landskron: ,,o»
vor» rrrettrtt ie ^ireck tt/r /e xorxe, o» vor» trartcru /e dato» ä
irr »rar»."* *) Was haben wir NUN/ fragte der StatthalterHirzel von Zürich voll Schmerz/ mit dieser BundeSerneue-rung verwirkt? Nichts als Hohn und Spott. Burgundunser Dorwall gegen Frankreich/ ist zur Schmach derganzen Schweiz verloren gegangen! — Die französischeParthei wurde jetzt aller OrtS sehr still/ sie wagte nichtmehr zu sprechen; die Tagsatzungen kamen wieder in Be-
sä xsruntie et rt su ilSkenss, qui est oomme vous juxerer dien,lu ckose g»i puisse urriver lu plus oonlriiire g nies inkbrets. I-enrea» roi uu comte Lstrucles, Unidussucleur en Holluncie. 2« dlui<o»s. dlem. ü'Lsrruckee III, ivz.
*) Man wird euch mit dem Fuß auf die Gurgel siehe» und mit den,Stock behandeln. Frischings Schreibe» im Archiv V. Lmern.