Weltliche Lyrik nach Opitz.
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verschiedensten Eindrücke hervor. Ein schwedisches Concert (Soltau p. 490)trägt ganz den muthwilligcn Jubel einer plötzlich besser gestellten Sache:hier sind schon Anklänge des Tons, den wir in den Befreiungsjahrenhaben anstimmen hören. In einem plastischen Stücke schaufeln Engeldes Herrn die Asche von Magdeburg zusammen und bereiten aus ihrund den Thränen der Einwohner eine Lauge, mit der der erwählte Arztaus Norden den erbgrindigen Feind zwagen soll. Den Erfolg der neuenErscheinung preist in vertrauender Sicherheit ein Blatt, wo ein Ecksteinruht auf dem Fundament der Evangelien, darauf brennt das Licht desWortes Gottes, das die Jesuiten und Mönche auszublasen, umzustoßen,auszuwehen suchen, vergebens, da ihre Waffen und Werkzeuge brechenund der Löwe des Nordens sie in die Flucht jagt. Die Auslegung ist inAlexandrinern aus guter Schule. Unter anderem was diese freudigeWendung der Sache besingt, erscheint nun auch 1632 wieder unserPräger Koch. Er sagt uns, vor 11 Jahren sei ihm sein Herr so schnödeentflohn, daß er öffentlich auf ihn geschimpft habe, dies habe ihn nach-her oft gereut, obwohl er auch jetzt nicht seinen Advokaten machen wolle.Damals habe er übrigens gedacht, es sei nun gut und weide Friedewerden, da hätte der Teufel erst recht angefangen mit seiner Mutter zutanzen. Die Freiheit und der Brauch seien wie ein Abendrauch vergan-gen, die Herren mußten ohne Gut abziehen und ohne Hut und ohneKopf zu Bette schleichen, wenn sie auch vordem nur ein wenig mit Frie-drich Austern gegessen hätten; so auch alle die, welcheFleisch essen wolltenalle Tage und nicht vor Maria knien. Dafür wären eine Menge bra-bantischer und spanischer Monsieurs gekommen, dürre Hunde mit spitzenBärten, die alle mehr begehrten als die böhmischen Herrn. Darüber seier toll geworden, habe die Kessel voll geweint, die Töpfe an die Wandgeworfen und sei aus der Küche gegangen und habe seitdem gesundeAugen und einen dürren Bauch gehabt, da ihn kein Rauch mehr gebissen.Nun aber hoffe er doch, sollten ihm die Glieder wieder probstfett werden,da er seine Küche wieder eingenommen habe, zwar nicht bei seinem altenHerrn, aber doch bei solchen, die ihm Wohlgefallen. Er hätte sich baldkrank gelacht, wie die Liga in Meißen ärger noch ausgerissen sei, als dieSeinen vor 11 Jahren in Prag. Den Herrn sei es gegangen wie ihmselbst. Er habe einen Freund gehabt, dem er Alles habe anvertrauenkönnen, doch sei er undankbar und stolz gegen ihn gewesen, habe dieBirnen selbst gegessen und ihm die Stiele gelassen, das habe sich der An-dere gemerkt und ihn gelegentlich mit einem Helfer tüchtig durchgewalkt:das wäre ihm aber recht geschehen, warum habe er die Suppe überlaufen