Band 
Erster Band.
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»in Erwägung der vielen Umstände und Unglücksfälle doch"hierüber seine vollkommene Zufriedenheit. Die aufrührerischen„Ereignisse in Ungarn, die Treulosigkeit einiger deutschen Für-"sten, der Mangel an vielen Hauptcrfordernissen bei den Ar-"incen, und vorzüglich die Theilung unserer Macht: alles dieses"zusammengenommen ließ einen für uns noch weit bedenklichern"Ausgang der Sache erwarten. Gegen die Uebermacht der"Franzosen hat Graf Starhcmberg alles Mögliche gelci-"stct. Sein Verlust ist in Hinsicht der Ueberlcgeuhcit des"Feindes von keiner Bedeutung. Wir wollen hoffen, daß" uns für das künftige Jahr ebensoviele Umstände begünstigen,"als uns in dem dießjährigcn Feldzuge entgegen gestanden„ sind.... Es stellen sich durch den Beitritt Savoyens und"Portugals einige günstige Aussichten dar. Es steht aber dahin," ob nicht ebensoviele unserer Freunde einer andern Couvennienz"huldigen. Euer Excellenz darf ich es ohnehin nicht in Er-innerung bringen, daß Sie bei den Gencralstaaten Ihre"Arbeit für das gemeine Beste verdoppeln; denn wie ich ver-" nehme, zeigt man viel guten Willen, leistet aber wenig in"der That."

Der Fcldzug in den Niederlanden.

In den Niederlanden waren die Waffen der Verbündeten etwasglücklicher, doch geschah auch hier nichts Entscheidendes. Zwareroberten die Preußen unter dem General Lottum Rhcinbcrgen,Und schritten sofort zur Belagerung von Geldern. Eben so fielBonn nach zwölftägigcr Belagerung den löten Mai in Marl-borough's Hände, während der französische Marschall Villeroizwecklos zwischen Tirlcmont und Tongern hin- und herzog. Da-gegen ward ein nach Eckeren vorgeschobenes Eorps der Verbün-deten unter dem General Obdam am 30. Juni von den franzö-sischen Generalen Boufflcrs und Bedmar geschlagen, und erstMarlborough's Ankunft in der Nähe von Antwerpen that hierden Fortschritten der Franzosen Einhalt. Zur Ausführung seiner