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'/fortgesetzt haben, ist mir gar nicht unerwartet. Sie wollten„durch die ihrerseits gemachten Friedensvorschläge nur Zeit„gewinnen, um von den französischen Abgeordneten neue Jn-„struktionen zu erhalten. Ich wünsche nur, daß General„Heister seine Unternehmungen rasch fortsetze, und sich durch„ die, von der hierorts befindlichen, französischen Parthei gegen„ihn vorgebrachten Beschwerden nicht irre machen lasse. Der„Hof kennt die Quelle, aus der sie kommen. Man wird„ihm volle Gerechtigkeit widerfahren lassen; diese Beschuldi-„gungen zielen nur dahin, die guten Generale zu entfernen„und den Rebellen dadurch Luft zu machen. Wie oft bin ich„nicht schon von meinen eigenen Dienstbrüdern beschuldigt„worden? Das Mißvergnügen der Feinde über das Be-nehmen eines guten Generals gereicht immer zu größerer„Beruhigung, als das Lob unserer faschcn Freunde."
Endlich
4) An den Fürsten Adam von Liechtenstein vom 12. Juni.
„ Bei dem Auflaufe zu Wien, der sich am Ostertage durch„das falsche Gerücht eines Ueberfalls der ungarischen Mal-„contenten ergab, habe ich mich durch die nachhcrige Ent-„schlossenhcit der Bürgerschaft von dem Geiste einer wahren„Fürsten- und Vaterlandsliebe neuerdings überzeugt. Es„war zu bewundern, mit welcher Schnelligkeit in wenig Tagen„neue bürgerliche Bataillone errichtet wurden. Wenn ein so„unbedeutendes Ercigniß im Stande ist, den Muth dcrOestcr-„ reicher zu beleben, so getraute ich mir bei einem wichtigeren„Falle aus diesem biedern Volke in wenigen Wochen eine„Armee von 100,000 Mann aufzustellen. Klären mich E. D.„doch über den Umstand auf, warum zeigt man setzt in Wien„wegen der Ungarn eine größere Furcht, als man vor den„Türken fast niemals hatte? Die Ungarn werden dem Mo-„narchen ewig dankbar seyn, daß er sie von dem türkischen„Joche losgerissen. Mir scheint aber, man will diese tapfere„und gutherzige Nation auch aus einem übelgewählten Ehr-„geize verdächtig machen."