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Erster Band.
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307
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Der Socialismus und Communismus in Frankreich. ZV7

Äußerlich waren seine Verhältnisse in hohem Grade beschrankt. Nachdem er seinVermögen während der politischen Umwälzungen mit so vielen Andern verloren hatte,mußte er sich entschließen, als Handlungscommis fortzudienen; er blieb es bis an seinLebensende, selbst dann, als er schon sagen durfte, daß er eine Schule gebildet habe.In dieser einförmigen Existenz eines Sorgsnt äs doutchus bildet nur das Erscheinenseiner Werke die AUchnitte, nach denen dies Leben berechnet werden kann.

Sein erstes Werk, die „Iksoris äss cju-ltres mouvsinsnts" erschien zuerst 1808.

^ Fourier sagt sich darin gewissermaßen von aller gewöhnlichen Denkweise los; es gehtihm wie es den Meisten geht: indem er ein ganz neues Ziel will, glaubt er dies nurauf einem ganz neuen Wege erreichen zu können. Jenes Werk bezeichnet den eigen-thümlichen Standpunkt der Lehre; es ist die unendliche Bestimmung des Menschen,deren Erkenntniß und deren Bewahrheitung er in der Anschauung des Weltalls wie-dersucht; es ist gleichsam die Logik seines Systems, das hier aus den Grundsatz gestellterscheint, daß die Harmonie der Genüsse und Triebe die Basis der Arbeit sein muß.Das Werk ward sehr wenig gelesen, noch weniger verstanden, zum Theil wegen sei-nes Inhalts, zum Theil aber auch wegen seiner von jeder gewohnten Weise abwei-chenden Form. Indessen ließ sich Fourier nicht abschrecken. Er setzte seine Studienfort und wollte selbst seine abstracten Principien auf das praktische Leben anwenden.Diese Anwendung sollte begründet sein auf der Idee einer allgemeinen Associationder Besitzer und der Arbeiter, und Fourier suchte nun mathematisch nachzu-weisen, vermöge dieser Gesellschaftung müßten beide Theile so großen Gewinn ziehen,daß aller Gewinn, den man in der Vereinzelung haben könne, dagegen gleich nichtszu rechnen sei. Die Ausführung dieser Gedanken enthielt sein Hauptwerk, der „Irsits

- äs l'sssooiation äomssti^us ogrisols" (1822). Auch dieses Werk hatte zunächst kei-

- nen Erfolg; es war umsonst, daß Fourier mit dem gläubigsten Ernst auf die Mög-

- ' lichkeit einer Verwirklichung hoffte, und daß er sogar des kindlichen Glaubens lebte,

r irgend ein Millionair würde kommen, um ihm zur Ausführung seiner Plane die erfo-

t derliche Million anzubieten. Man achtete seiner nicht. Scheinbar spurlos ging auch

x sein drittes Werk, ,, llv nouveau inonäs inäustrisl" (1829), das im Wesentlichen

h eine Recapitulation des „Iraitä äs l'sssooiation " ist, vorüber; es schien, als sei

s kein Raum in den Geistern für solche Utopien. Erst als der St.-Simonismus dahin

> gegangen war, wandten sich bedeutendere Kräfte Fourier's Ideen zu; schon 1832

s konnte er ein Organ gründen, an dessen Spitze Victor Considerant trat, und von

h da an gab es eine Schule des Fourierismus. Diese Schule hat jedoch an dem Sy-

x stein des Meisters wenig geändert, denn es mußte einfach, wie es war, angenom-

:r men werden; die Aufgabe dieser Schule war wesentlich nur die Verbreitung der zum

n Grunde liegenden Idee. Ehe wir zu dieser Verbreitung übergehen, müssen wir daher

das System Fourier's selbst in seinen Hauptumrissen darstellen,il Die Erkenntniß Desjenigen, was für den Menschen ein ewig Wahres sein soll,

s. muß nothwendig mit Dem beginnen, was der Mensch selbst ist. Diese innere Natur

el des Menschen tritt uns aber vor allem entgegen in dem allgemeinen Wunsche aller Men-

t, schen, glücklich zu sein. Ganz unzweifelhaft wird sich dieser Wunsch nie von dem

'n menschlichen Leben trennen; unzweifelhaft ist er der zu aller Thätigkeit hindrän-

:n gende und jeden Genuß und Besitz allein recht würdigende Maßstab für das Gute

und Schlimme bei Jedem. Das Glück ist die Bestimmung des Menschen. Diesetc Grundlage aller Wissenschaft sodert eine Erkenntniß Dessen, was wir als das Glück

lit bezeichnen; es gibt kein unklareres und doch öfter gebrauchtes Wort. Das Glück

es aber enthält ein Doppeltes. Es ist zunächst der Trieb nach einem bestimmten Gut,

und dann die Erfüllung dieses Triebes. Diese Erfüllung des Triebes ist die wirk-ge liche Harmonie. Die Güter der Welt, die Gegenstände der Triebe, sind nun in sich

sie nach großartigen Reihen oder Systemen, „Seriös", geordnet. Die Triebe aber

eu ordnen sich nothwendig gleichfalls nach dem System jener Güter, und so entsteht

's. der Grundsatz, der gleichsam die Logik des Fourierismus bildet: daß die Reihen»